Printbücher veröffentlichen mit tolino media Selfpublishing

Printbücher veröffentlichen mit tolino media – Teil 1

Du möchtest Printbücher veröffentlichen und hast bereits eine bahnbrechende Idee für einen Bestseller? Dann findest du in unser Blogreihe „Printbücher veröffentlichen mit tolino media“ einen Leitfaden, an dem du dich für eine Veröffentlichung bei uns orientieren kannst. Du planst, auch ein eBook zu veröffentlichen? Kein Problem! Viele der Abschnitte beim Veröffentlichen von Print und eBook sind ähnlich oder identisch. Schau für die Unterschiede einfach in unsere Blogreihe „eBooks veröffentlichen“.

 

Phase 1: Anfängliche Formatierung

Phase 2: Der Schreibprozess

Phase 3: Layout und Buchsatz

Phase 4: Cover

Phase 5: Druck-PDF

Phase 6: Upload

Phase 7: Nach der Veröffentlichung

Phase 8: Verkaufsförderung

 

Starte am besten mit Phase 1 in den Blogbeitrag und arbeite dich der Reihenfolge nach durch die Phasen. Da die Phasen teils aufeinander aufbauen, kann es bei Auslassen von Schritten zu größeren Herausforderungen im späteren Verlauf deiner Printbuch-Veröffentlichung kommen. In vielen Fällen hilft dir auch ein Blick in unsere FAQs


 

Phase 1: Anfängliche Formatierungen

Alle Formatierungen und Einstellungen, die du schon am Anfang vornimmst, können dir am Ende Zeit und Nerven sparen. Du hast schon im Blick, in welchem Format dein Printbuch erscheinen soll? Prima! Dann lege die Datei in deinem Schreibprogramm am besten direkt in der passenden Größe an und richte dir auch die Seitenränder schon passend ein. Bei Microsoft Word kannst du dieses im Reiter „Layout“ vornehmen und dort z.B. Format und Seitenränder festlegen.

Das erspart dir am Ende Arbeit und zudem hast du immer im Blick, wie viele Seiten dein Buch am Ende tatsächlich haben wird. Die Seitenzahl deines Printbuches muss aus Gründen der Herstellung durch vier teilbar sein. Dein Paperback braucht mindestens 24 Seiten, die Höchstzahl beträgt 880. Für das Hardcover gilt: Mindestens 52, höchstens 852 Seiten.

 

Phase 2: Der Schreibprozess

 

Plotten – was ist das?

Zunächst kann es hilfreich sein, wenn du eine Idee und ein Konzept für dein Buch entwickelst, an denen du dich orientieren kannst. In der Fachsprache wird die Erstellung eines Konzeptes für die Story deines Buchs „plotten“ genannt. Dies ist notwendig, damit die Leser*innen deinen Ausführungen gut folgen können ohne auf Widersprüche oder ausufernde und verwirrende Erläuterungen zu stoßen, die für die Handlung möglicherweise gar nicht so relevant sind. Autor*innen plotten meist sehr verschieden ausführlich. Einige wenige kommen mit einem sehr groben Konzept aus, andere notieren sich zu Beginn ausführlich, wie sich der Buchinhalt entwickeln soll. Gerade am Anfang deiner Autorenlaufbahn kann ein sehr ausführliches Plotten ein guter Wegweiser durch deinen Schreibprozess sein. Eine Plotting-Software für Autor*innen kann dir dabei vielleicht helfen.

Pantsen – eine weitere Vorgehensweise

Das Plotten liegt jedoch nicht allen Autor*innen. Andere setzen sich einfach auf den berühmten Hosenbodenschreiben einfach los und schauen dann, wohin ihre Geschichte sie trägt. Wenn du dir nicht sicher bist, was dir besser liegt, probiere das so genannte Pantsen doch einfach mal aus.

Recherche

Ist ein Grobkonzept vorhanden, ist es wichtig, dass du ausreichend Recherche zu deinem Buchinhalt betreibst – egal, ob für ein wissenschaftliches Sachbuch oder einen historischen Liebesroman. Plane dir genügend Zeit ein, um dich mit den Thematiken deines Buches auseinanderzusetzen.

Die Zeit läuft – Zeitmanagement

Womit wir schon beim nächsten wichtigen Punkt angelangt sind: Zeitplanung. Besonders wichtig ist dies, wenn externe Deadlines für die Veröffentlichung deines Buches eingehalten werden müssen. Allerdings kann es auch ohne Fristen von außen hilfreich sein, sich einen Zeitplan aufzusetzen. Auf diese Weise kannst du fokussierter arbeiten und verlierst dich nicht in deinen Kapiteln. Achte bei der Erstellung dieses Plans auf angemessene Zeitspannen, sowie auf die Integration von Überarbeitungsphasen und Pausen, in denen du dein Manuskript mal beiseitelegst. Hilfreich kann es außerdem sein, wenn du dir in diesen Zeitplan anzustoßende Aufgaben, wie die Anfrage von Lektor*innen oder die Suche nach Testleser*innen, notierst.

So bleibst du kreativ

Falls DIE Idee noch auf sich warten lässt oder du anschließend beim Schreiben ins Stocken geraten solltest, probiere es doch mal mit einigen Kreativtechniken. Anregungen hierzu findest du in unserem Blogbeitrag mit dem Titel „Gefangen in der Schreibflaute – Was tun?

Vielleicht ein wenig musikalische Untermalung?

Ansonsten steht deinem Schreibfluss nun erstmal nichts mehr im Wege. Lass deine Finger über die Tasten gleiten und bringe deinen Bestseller zu „Papier“. Viele Autor*innen legen sich für ihren Schreibprozess extra Musikplaylists an. Vielleicht hilft dir das ja auch, um dich während dem Schreiben zu fokussieren. Gerne kannst du dafür auch in unseren thematischen Spotify-Playlists nach musikalischer Inspiration suchen.

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen…

Sitzt du anschließend vor deinem fertigen Manuskriptentwurf, solltest du dir Gedanken darüber machen, wer dafür geeignet ist deinen Entwurf inhaltlich und auch bezüglich der Rechtschreibung gegenzulesen. Dabei ist es empfehlenswert, sowohl auf Testleser*innen als auch auf Lektor*innen zu bauen. Während Testleser*innen meist durch ihre subjektiven Eindrücke direktes, persönliches Feedback geben und meist schon einige Leseerfahrung im Genre aufweisen, sind professionelle Lektor*innen darin geübt, deine Manuskripte vor allem inhaltlich (Handlung, Logik, Anschlussfehler, Plotholes…) zu prüfen. Da oftmals beim Lesen der eigenen Texte auch Rechtschreib- und Grammatikfehler überlesen werden, empfiehlt sich auch hier den Text in die Hand von Korrektoren zu geben.  Testleser*innen können beispielsweise aus deinem Bekanntenkreis stammen oder auf Foren deines Buchgenres vertreten sein. Deine Lektor*innen sollten jedoch bestenfalls schon Erfahrung mit dem Lektorat von Büchern haben und dies professionell betreiben. Mehr Informationen findest du auch in unserem Blogbeitrag zum Thema Lektorat.

Behandelst du in deinem Buch Themen der Diversität oder andere gesellschaftliche Themen solltest du dein Buch ebenso von einem/r passenden Sensitivity Reader*in nach Unstimmigkeiten oder unpassender Darstellung gegenlesen lassen.


Alle weiteren Phasen rund ums Printbücher veröffentlichen mit vielen weiten Tipps, Tricks und hilfreichen Links findest du in „Printbücher veröffentlichen – Teil 2“ und Teil 3. 🙂

Martina Raschke
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