Print veröffentlichen mit tolino media Teil 2

Printbücher veröffentlichen mit tolino media – Teil 2

Du möchtest Printbücher veröffentlichen und hast bereits eine bahnbrechende Idee für einen Bestseller? Dann findest du in unser Blogreihe „Printbücher veröffentlichen mit tolino media“ einen Leitfaden, an dem du dich für eine Veröffentlichung bei uns orientieren kannst. Du planst, auch ein eBook zu veröffentlichen? Kein Problem! Viele der Abschnitte beim Veröffentlichen von Print und eBook sind ähnlich oder identisch. Schau für die Unterschiede einfach in unsere Blogreihe „eBooks veröffentlichen“.

 

Phase 1: Anfängliche Formatierung

Phase 2: Der Schreibprozess

Phase 3: Layout und Buchsatz

Phase 4: Cover

Phase 5: Druck-PDF

Phase 6: Upload

Phase 7: Nach der Veröffentlichung

Phase 8: Verkaufsförderung

 

Starte am besten mit Phase 1 in den Blogbeitrag und arbeite dich der Reihenfolge nach durch die Phasen. Da die Phasen teils aufeinander aufbauen, kann es bei Auslassen von Schritten zu größeren Herausforderungen im späteren Verlauf deiner Printbuch-Veröffentlichung kommen. In vielen Fällen hilft dir auch ein Blick in unsere FAQs


Phase 3: Layout und Buchsatz

Liegt dein Manuskript schließlich final vor und die Anmerkungen von Testleser*innen und Lektor*innen wurden eingearbeitet, kannst du dich an die Feinheiten von Buchsatz und Layout wagen  – oder dieses in die Hände von Profis geben.

Beachte, dass Schreibprogramme wie Microsoft Word sich oft nur bedingt für Satz und Layout eignen und schnell an ihre Grenzen stoßen. Willst du nicht in teure Programme wie Adobe InDesign investieren, schaue dich nach passenden kostengünstigen Alternativen um.

Ein gutes Layout und professioneller Buchsatz für dein Printbuch solltest du nicht vernachlässigen. Beides ist wichtig für ein schönes, ansprechendes Druckergebnis. Zu schmale Seitenränder, unschöne Umbrüche, falsche Laufweiten und ähnliches beeinträchtigen das Leseerlebnis und bringen dir im schlimmsten Fall eine schlechte Bewertung ein. Spare hier also nicht am falschen Ende. Mit dem Thema Buchsatz könnten wir einen ganzen Blogbeitrag oder Wochenendseminare füllen. Deswegen hier nur einige kleine Tipps:

  • Der Buchblock beginnt mit Seite 1 immer auf der rechten Seite (ungerade Seiten sind rechts).
  • Füge Seitenzahlen hinzu, damit deine Leser*innen sich gut orientieren können.
  • Lege deine Seitenränder, vor allem den Innensteg nicht zu schmal an. Sonst ist das Buch, wenn es fertig gebunden ist, eventuell schwer zu lesen, weil man es weit „aufbiegen“ muss.
  • Weniger ist mehr: Verwende nicht zu viele Schriftarten und -schnitte.
  • Halte es einheitlich: Egal ob Überschriften, Abstände, Schriften, Schmuckelemente o.ä. – halte es einheitlich.

Vergiss in deinem Printbuch auch nicht das Impressum, das du auf Seite 2 anlegen musst. Was dabei verpflichtende Angaben für die Autor*innen sind, findest du in unserem Blogbeitrag rund ums Impressum.

 

Phase 4: Cover und Umschlag

Ziehe die Blicke auf dein Buch

Doch nicht nur das Layout deines Buchinhalts, des sogenannten Buchblocks, ist für die Veröffentlichung unabdingbar. Auch die Existenz eines Buchcovers ist nicht zu vernachlässigen. Wenn du nicht gerade künstlerisch hochbegabt bist oder Grafikprogramme im Schlaf beherrschst, solltest du hierfür die Hilfe von professionellen Grafikdesigner*innen in Anspruch nehmen. Überlege dir im Vorfeld, welche Zielgruppe du mit dem Cover ansprechen und welche Botschaft du mit deinem Buchcover vermitteln möchtest. Auch das Notieren von möglichen grafischen Elementen auf dem Cover können Grafiker*innen eine Orientierung an deinen Wünschen bieten.

Mehr als nur ein Cover

Für die Veröffentlichung eines Printbuches benötigst du nicht nur ein Cover, sondern einen ganzen Umschlag, also Vorder- und Rückseite deines Buches. Der Umschlag besteht aus

  • der Buchrückseite (U4), auf dem sich ein Klappentext und der Barcode mit ISBN befindet
  • dem Buchrücken mit Autorenname und Titel (je nach Platz auch nur Nachname und Kurztitel)
  • dem Cover (U1), auf dem sich natürlich auch dein Name und der Buchtitel befinden sollten.

Die Breite des Buchrückens ist abhängig von der Seitenanzahl, der Papiersorte und der Bindungsart eines Buches. Damit du oder dein*e Grafiker*in genau weißt, wie breit der Buchrücken sein muss, berechnet dir unsere Plattform dieses automatisch, wenn du die Ausstattung deines Printbuches auswählst.


Phase 5: Druck-PDF

Nachdem dein Buch fertiggeschrieben, gesetzt und gelayoutet ist und nachdem dein Umschlag erstellt worden ist, kannst du aus beiden Dateien sogenannte druckfähige PDFs erzeugen. Diese benötigt die Druckerei, um dein Buch drucken zu können.

In unseren Blogbeiträgen zur Druckdatei und zum Thema Beschnitt haben wir dir ausführlich alles zusammengestellt, was du dabei beachten musst. Dieses sind unter anderem:

  • 500 MB je Datei (Buchblock & Umschlag)
  • PDF/X-3 Standard
  • Bilder mit mindestens 300 dpi im CMYK-Farbraum, Strichzeichnungen mit mind. 900 dpi
  • Schriften eingebettet
  • keine Haarlinien, keine Schnittmarken, keine Transparenzen, keine Sonderfarben
  • 3 mm Beschnitt beim Umschlag Paperback, 17 mm Beschnitt beim Umschlag Hardcover

 


Alle weiteren Phasen rund ums Printbücher veröffentlichen mit vielen weiten Tipps, Tricks und hilfreichen Links findest du in „Printbücher veröffentlichen –  Teil 3„. 🙂

Martina Raschke
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