Autorin des Monats Skye MacKinnon tolino media Selfpublishing

Autorin des Monats: Skye MacKinnon

Unsere Autor*in des Monats Juni liebt Reihen, schreibt bevorzugt in ihrem Lieblingscafé und verfasst auf Wunsch ihrer Katzen ganze Romane über sie! Lest mehr über das Autor*innenleben von Skye MacKinnon im monatlichen Interview!


Viele deiner Bücher sind Teil einer großen Reihe. Was magst du besonders gerne am Schreiben von Reihen und was macht deiner Meinung nach, eine gute Reihe aus?

Mit jedem Buch lerne ich mehr über die Charaktere und die Welt, in der sie leben. Je mehr Zeit ich in ihrer Welt verbringe, desto schwerer wird es, mich von ihnen zu verabschieden. Miau zum Beispiel war ursprünglich als ein alleinstehendes Buch geplant, aber nach nur ein paar Kapiteln war mir klar, dass ein Buch nicht reichen würde, um Kats Geschichte zu erzählen. Letztendlich wurden daraus sieben Bücher (und eine Weihnachtsnovelle ein Jahr später).

In einer guten Reihe hat jedes Buch einen eigenständigen Handlungsstrang mit einem Anfang und einem Ende, aber gleichzeitig führt ein übergreifender roter Faden durch die gesamte Reihe.

 

In deinen Büchern, wie in der Highland-Shifters-Reihe, spielen Tiere eine wichtige und zentrale Rolle. Hast du ein Lieblingstier und wenn du dich in ein Tier verwandeln könntest, welches würdest du wählen und warum?

Da meine Katze mir beim Tippen auf die Finger schaut, kann ich hier natürlich nur Katzen als Antwort geben. Katzen sind so vielfältig in ihrer Persönlichkeit: einen Augenblick sind sie verschmust, dann verspielt, dann arrogant und schauen auf einen herab. Und ich wüsste gerne, wie es sich anfühlt zu schnurren.

 

Einige deiner Bücher spielen in Schottland. Was magst du besonders gerne an Schottland?

Die Menschen in Schottland sind sehr herzlich, gastfreundlich und haben einen leicht verrückten Sinn für Humor. Ich habe mich hier von Anfang an willkommen und zu Hause gefühlt. Und natürlich sind die Landschaften sowohl in den Highlands als auch an der Küste einfach spektakulär.

 

Du schreibst deine Bücher ja gerne in deinem Lieblings Café. Hast du dabei ein bestimmtes Ritual oder eine bestimmte Schreibzeit? Wie sieht ein perfekter Schreibtag für dich aus?

Ich gehe am späten Vormittag zu meinem Lieblingscafé am Marktplatz und bleibe da ein paar Stunden. Ich habe die ungesunde Angewohnheit, mich mit Essen zu belohnen. In meinem Lieblingscafé kennt man mich schon und es wissen alle, dass ich immer mit Tee anfange und erst mehr bestelle, wenn ich eine gewisse Anzahl an Wörtern geschrieben habe. Je mehr ich schreibe, desto mehr darf ich bestellen. Und um Ablenkungen zu vermeiden, wissen die Kellnerinnen, dass sie mir das Wifi-Passwort nicht geben dürfen. Nachdem ich den Namen einer Kellnerin in einem meiner Bücher benutzte, gab sie mir regelmäßig kostenlose Leckereien oder extra große Portionen.

Als mein Lieblingscafé wegen Covid geschlossen war, habe ich mir im Wohnzimmer mein eigenes Café eingerichtet, komplett mit Speisekarte. 500 Wörter: eine Tasse Tee (die erste Tasse ist aber immer umsonst), 1000 Wörter: ein Scone oder ein Stück Kuchen, 2000 Wörter: eine heiße Schokolade, usw.

Wenn ich mein Wortpensum für den Tag erreicht habe, beschäftige ich mich mit all den anderen Aufgaben, die das Autorendasein mit sich bringen. Das dauert oft bis spät in den Abend. Und wenn ich mich mal nicht kreativ fühle, konzentriere ich mich stattdessen auf Marketing, den Austausch mit anderen Autoren, administrative Aufgaben, oder was sonst so anfällt.

 

Du hast einige Bücher zusammen mit anderen Autor*innen geschrieben. Was magst du besonders daran und gibt es auch Aspekte, die du dabei schwierig findest?

Das Autorendasein kann verglichen mit einem Bürojob manchmal etwas einsam sein, deshalb arbeite ich sehr gerne mit anderen Autor*innen zusammen. Man lernt sehr viel voneinander, sowohl über das Schreiben als auch das anschließende Veröffentlichen und Vermarkten. Und natürlich macht es viel Spaß.

Selbstverständlich muss der Schreib- und Arbeitsstil kompatibel sein. Es gibt Autor*innen, die ich sehr bewundere und deren Bücher ich gerne lese, aber mit denen ich nicht zusammen schreiben könnte, weil sie einfach ganz anders denken.

Am kompliziertesten ist das Organisieren der Finanzen und der rechtlichen Vereinbarungen – aber die Freude am gemeinsamen Schreiben macht es das eindeutig Wert.

 

Du schreibst vor allem im Bereich Fantasy und Science-Fiction. Gibt es ein bestimmtes Genre, das du noch ausprobieren möchtest und wenn ja, was reizt dich daran?

Ich wollte schon immer mal einen Krimi schreiben. Ich schaue sehr gerne Krimis und True Crime Dokus, daher würde es nahe liegen. In meiner Killerkatzenreihe muss Kat zwar auch Mordfälle lösen, aber sie hat den Vorteil, die Schnüfflernase einer Katze zu besitzen.

Außerdem möchte ich unter meinem Isla Wynter Autorenname auch bald Erstlesebücher und zweisprachige Kinderbücher schreiben.

 

Warum hast du dich für tolino media entschieden?

Mir ist es wichtig, dass meine Bücher für so viele Leser*innen wie möglich verfügbar sind, deshalb war es für mich von Anfang an klar, dass meine Übersetzungen nicht exklusiv bei nur einem Anbieter veröffentlicht werden würden. Das tolino Team ist sehr hilfreich, bei Fragen immer verfügbar, und die Marketingmöglichkeiten haben mir geholfen, im deutschsprachigen Markt Fuß zu fassen.

Weitere Informationen zur Autorin Skye MacKinnon findet ihr auf Instagram oder ihrer Website.

Unsere Autoren des Monats Mai: Marit Bernson

Autorin des Monats: Marit Bernson

Laura Kühbauch
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