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Keine Angst vor Leserunden – Eine Kooperation mit LovelyBooks

Du brauchst Rezensionen für dein Selfpublishing-Buch? Nichts leichter als das: Erreiche deine LeserInnen mit Leserunden auf LovelyBooks! Die tolino-media-Autorin Dania Dicken erklärt, wie das geht!


Gerade SelfpublisherInnen stehen schnell vor der Frage, wie sie ohne die Marketingpower eines Verlages RezensentInnen für ihr Buch finden sollen. Eine tolle Antwort darauf: Leserunden. Dabei widmen sich die LeserInnen deinem Buch, geben dir Feedback und rezensieren es. Aber wie nutzt man dieses Tool am besten für sich?

Die richtige Plattform finden

Es gibt mehrere Anbieter im Internet, bei denen Leserunden stattfinden können: Unangefochtener Platzhirsch ist lovelybooks.de, wo man auch als SelfpublisherIn einfach und unkompliziert Leserunden erstellen und durchführen kann. Auch bei wasliestdu.de, leserunden.de und auf anderen Plattformen kann man Leserunden durchführen. Theoretisch ist es sogar möglich, bei Facebook eine Gruppe zu erstellen und darin mit den LeserInnen zu diskutieren. Die größte Chance, gesehen zu werden und viele TeilnehmerInnen zu finden, hat man aber bei LovelyBooks.

 

Logo LovelyBooks Kooperation tolino media

Spezial-Angebot:

LovelyBooks ist die größte Buchcommunity im deutschsprachigen Raum und der Treffpunkt für LeserInnen, AutorInnen und Verlage. 1,9 Millionen Buchliebhaber tauschen auf lovelybooks.de monatlich Lesetipps aus, entdecken Neuerscheinungen und sprechen in Leserunden über ihre Lieblingsbücher.

Eure Bücher bei LovelyBooks
Platziert euer Buch bei LovelyBooks und präsentiert es so reichweitenstark in der gesamten LovelyBooks-Community.

Für alle tolino-media-AutorInnen bietet LovelyBooks bei einer Buchung bis zum 30.08.2020 30% Rabatt auf alle AutorInnen-Werbemaßnahmen außer Reichweitenpaketen. Die Werbeschaltung kann bis zum 31.12.2020 erfolgen.*

Bei Fragen zu eurer Buchung mit allen tolino media-Vorteilen auf lovelybooks.de könnt ihr euch an Desirée v. Pfetten oder Lisa Warth unter info@lovelybooks.de mit dem Betreff: tolino media-AutorInnen wenden.

*gilt nicht für Sonderaktionen, Kombination mit anderen Rabattaktionen oder Barauszahlung ausgeschlossen.

Wie erstelle ich eine Leserunde?

Alles, was man dafür braucht, ist ein Nutzeraccount bei Lovelybooks. Ein Autorenaccount ist dazu gar nicht nötig.

Auf der Seite eines Buches hat man im Abschnitt „Gespräche aus der Community“ unter „Neu“ die Gelegenheit, eine Leserunde zum Buch zu starten. Der springende Punkt hierbei ist die Frage, ob und wie viele Rezensionsexemplare man verlosen möchte. LeserInnen ein Freiexemplar in Aussicht zu stellen, sorgt für signifikant höheres Interesse.

Dabei müssen es nicht unbedingt Taschenbücher sein. Zwar finden sich dafür meist deutlich mehr InteressentInnen, doch meiner Erfahrung nach findet man auch dann genügend interessierte LeserInnen, wenn man nur E-Books anbietet. Das hat zwei Vorteile: Es ist günstiger und man läuft weniger Gefahr, ein Buch an jemanden zu verlieren, der nur gern einen Gewinn abstauben möchte. Bei Taschenbüchern ist dieses Risiko erfahrungsgemäß deutlich höher und man bleibt auf seinen Ausgaben sitzen. Bei einer reinen eBook-Leserunde sollte das auch unbedingt angegeben werden, damit sich nur LeserInnen bewerben, die eBooks lesen können und wollen.

Sinnvollerweise bietet man etwa zwischen zehn und zwanzig Rezensionsexemplaren an, damit sich genügend InteressentInnen finden. Anschließend hat man die Möglichkeit, eine bestimmte Laufzeit für die Bewerbungsrunde zu definieren – eine Woche ist hier meist ganz sinnvoll. Außerdem kann man den LeserInnen eine Frage stellen, die sie beantworten müssen, um ihr ernsthaftes Interesse zu signalisieren. Tipp: Hier etwas nehmen, das sich nur durch die Lektüre der Leseprobe o.ä. beantworten lässt.

Außerdem sollte man hier das Buch in Leseabschnitte unterteilen, um etappenweise mit den TeilnehmerInnen diskutieren zu können. Sinnvoll sind Längen zwischen 50 und 80 Seiten pro Abschnitt.

Am besten gesehen wird die Leserunde während der Bewerbungsphase am ersten und am letzten Tag, weil sie dann gesondert hervorgehoben wird. Dann werden auch die meisten Bewerbungen eingehen.

 

Es kann losgehen! Aber wie?

Die Bewerbungsfrist ist vorbei – jetzt geht es ans Eingemachte! Bestenfalls haben sich mehr InteressentInnen gefunden, als man Bücher vergeben möchte. Nun hat man die Qual der Wahl. Eine von LovelyBooks bereit gestellte Kurz-Info verrät mehr über den/die einzelne/n TeilnehmerIn – ist der/diejenige besonders gesprächig? Es empfiehlt sich auch immer, sich die Profilseiten der NutzerInnen anzusehen und zu prüfen, wie viele Rezensionen es bereits gibt und ob sie aussagekräftig sind. So vermeidet man Enttäuschungen.

Hat man die GewinnerInnen bestimmt, erhält man von Lovelybooks eine Excel-Tabelle mit den TeilnehmerInnendaten, so dass man ihnen die Rezensionsexemplare zukommen lassen kann. Sollte es um E-Books gehen, ist es wichtig, die TeilnehmerInnen nach ihrem Wunschformat zu fragen. Wer Wert darauf legt, kann die Rezensionsexemplare auch mit Wasserzeichen versehen, um sie gegen unerlaubte Weitergabe zu schützen – das habe ich jedoch noch nie gemacht und mein Vertrauen wurde auch noch nie missbraucht.

 

Ready, set, go!

Wenn die TeilnehmerInnen ihre Rezensionsexemplare erhalten haben, kann es mit der Leserunde losgehen. Hier kann man entweder einen Starttermin vorgeben oder die LeserInnen in ihrem Tempo lesen lassen. Meist ist es auch nicht schlecht, wenn nicht alle auf einmal loslegen. Denn – und das ist meiner Erfahrung nach einer der wichtigsten Punkte: Man sollte sich als AutorIn regelmäßig und aktiv in der Leserunde einbringen. Nichts finden LeserInnen enttäuschender als eine Leserunde, bei der die Autorenteilnahme versprochen wird, dann aber nicht stattfindet. Ich versuche tatsächlich, auf jeden einzelnen Beitrag einzugehen, ihn zu kommentieren und Fragen zu beantworten. Oft plaudere ich dabei aus dem Nähkästchen, verrate Details aus dem Schreibprozess oder alternative Szenen. Die Möglichkeiten hier sind endlos. Man kann den LeserInnen auch gezielte Fragen stellen, aber ganz oft wissen sie selbst schon sehr gut, was sie gern loswerden möchten.

Das Ganze ist je nach TeilnehmerInnenanzahl durchaus zeitintensiv, wenn man – was ich dringend empfehlen würde – mehrmals täglich in die Leserunde schaut und zeitnah reagiert. Überschaubar finde ich das bei etwa zehn bis fünfzehn TeilnehmerInnen.

 

Und was, wenn Kritik kommt?

Auch das kann natürlich passieren. Ich gehe darauf immer freundlich ein und versuche es mit Ehrlichkeit. Manchmal erkläre ich meinen Standpunkt, allerdings ohne in die Verteidigungshaltung zu gehen. Ein/e LeserIn darf mein Buch blöd finden. Wenn mir das sachlich mitgeteilt wird, verdient der/die LeserIn auch eine entsprechende Antwort. Meiner Erfahrung nach sind die allermeisten LeserInnen da aber durchaus nett und beißen nicht.

Was sie allerdings nicht mögen, sind AutorInnen, die nur auf positive Beiträge reagieren und bei Kritik schweigen. Das kommt nicht gut an und ermutigt die LeserInnen auch nicht, in Zukunft weiterzulesen. Noch schlimmer ist es, patzig zu werden. Einfach immer freundlich und sachlich bleiben, damit macht man nichts falsch.

 

Am Ende steht die Rezension

Nachdem die TeilnehmerInnen in den einzelnen Abschnitten ihre Leseeindrücke gepostet haben, werden sie am Ende eine Rezension verfassen. Wenn man motivierte TeilnehmerInnen ausgewählt hat, ist die Rücklaufquote hier auch entsprechend hoch. Ich bitte die TeilnehmerInnen immer, ihre Rezension auch bei Amazon und in anderen Shops zu teilen, damit sie von Kaufinteressenten gesehen werden können. Üblicherweise tun die TeilnehmerInnen das gern.

Manchmal passiert es aber auch, dass einzelne TeilnehmerInnen erst gar nicht an der Leserunde teilnehmen oder die Rezension auf sich warten lässt. Eine kurze Nachricht mit einer Erinnerung oder Nachfrage ist hier kein Problem, allerdings verschwende ich persönlich auch keine Energie darauf, jemandem hinterherzulaufen, der dann nicht reagiert. Eine gewisse Ausfallquote lässt sich nicht immer verhindern, ist aber auch durchaus zu verschmerzen.

 

Nur Mut!

Das Feedback aus Leserunden finde ich sehr wertvoll, weil es erheblich dichter am Text ist als eine Rezension. Die LeserInnen kommentieren detaillierter und melden zurück, was ihnen gut gefallen hat und was eher nicht. Ich veranstalte seit 2014 etwa alle ein bis zwei Monate Leserunden, manchmal sogar öfter – da kommt einiges zusammen und ich habe über die Zeit Rückmeldungen gewonnen, die mich teilweise auch sehr überrascht haben. So habe ich erfahren, dass die LeserInnen Dinge mögen, die ich völlig unterschätzt habe und das macht mich mutiger, so zu schreiben, wie es den Lesern gefällt.

Außerdem habe ich auf diese Weise zahlreiche BloggerInnen und echte Vielleser kennengelernt, die meine Buchreihen seitdem treu begleiten und mich auch bei Aktionen wie Blogtouren o.ä. unterstützen. Für mich sind Leserunden ein echter Gewinn und ich kann nur jede/n AutorIn ermutigen, es selbst mal zu probieren. Es lohnt sich!

Wer mal nachschauen will, wie das Ganze in Aktion aussieht, kann das direkt auf LovelyBooks tun!


Über die Autorin

Dania Dicken tolino mediaDania Dicken hat Psychologie und Informatik studiert und veröffentlicht seit 2014 Profiler-Thriller mit psychologischem Hintergrund. Der Auftakt ihrer neuen Reihe um die FBI-Profilerin Libby Whitman ist tolino-Bestseller. Mehr Informationen gibt es unter http://www.blog-und-stift.de

Dieser Blogbeitrag wurde in Kooperation mit LovelyBooks erstellt.

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