Verwirrter Mensch, der seine Trenddaten nicht versteht

Bestseller-Listen und Trenddaten – ein Überblick

Kennt ihr das auch? Ihr schaut in die Trenddaten, ihr kontrolliert die Bestseller-Liste eines Shops und denkt: „Irgendwie passt das doch gar nicht zusammen?“ Was es mit den Trenddaten und ihrem Verhältnis zu den Rankings auf sich hat, erklären wir euch hier.


Die Bestseller-Listen und der Algorithmus

Jeder Shop der tolino-Allianz hat eine eigene Bestseller-Liste, die von Shop zu Shop völlig unterschiedlich sein kann. Welches Buch welchen Rang erhält, ergibt sich aus Algorithmen. Diese sind komplex und ziehen diverse Faktoren mit unterschiedlicher Gewichtung in ihre Berechnungen mit ein. Diese sind u.a.

 

  • die Verkaufszahl (Absatz)
  • der Verkaufspreis (Umsatz)
  • diverse Klickraten (Wie oft wurde die Buchdetailseite oder die Leseprobe angeklickt?)
  • die Conversion Rate (Wie oft wurde ein Buch, das angeklickt wurde, auch tatsächlich gekauft?)
  • u.a.m.

 

Durch diese Faktoren ist es gut möglich, dass z.B. ein eBook zu einem Preis von 1,99€ und ein eBook zu einem Preis von 2,99€, die sich beide 50 Mal verkauft haben, einen unterschiedlichen Verkaufsrang erhalten.

 

Alles eine Frage des Verhältnisses

Oft wird übersehen, dass ihr in der Bestseller-Liste nicht allein seid 😉 Ein Ranking basiert immer auf Verhältnismäßigkeit, d.h.: Was verkaufen eigentlich die anderen AutorInnen? Wenn sich euer Titel 50 Mal verkauft, alle anderen aber nur 20 Stück absetzen können, schießt ihr im Ranking nach oben. Wenn ihr aber in der kommenden Woche wieder 50 Stück verkauft, einige andere eBooks aber 70 Mal über die virtuelle Ladentheke gehen, sinkt euer Verkaufsrang natürlich wieder.

 

Aus diesen Gründen ist es leider auch nicht möglich, eine generelle Aussage zu treffen, wie viele eBooks man mindestens verkaufen muss, um in einem bestimmten Shop der tolino-Allianz einen bestimmten Rang zu erreichen. Die Antwort hierauf ist wie immer: „Es kommt darauf an.“

 

Trenddaten vs. Bestseller-Liste

Auch das mag der eine oder andere schon gesehen haben: Euer eBook klettert im Ranking eines Shops nach oben, aber ihr seht gar keine Verkäufe in eurem Account. Fehlt da etwa was? Wir können euch beruhigen, das ist eigentlich nie der Fall.

 

Die Trenddaten werden uns einmal täglich gesammelt gemeldet und jeden Tag gegen 9:30 Uhr für den Vortag in eure Accounts eingespielt. Dabei handelt es sich um vorläufige, unverbindliche Trends; Nachmeldungen und Stornierungen sind immer möglich. Final und verbindlich ist die Abrechnung, die ihr immer um die Monatsmitte des Folgemonats erhaltet.

 

Viele Shops aktualisieren ihre Bestseller-Listen aber mehrmals täglich, so dass Verkäufe, die ihr noch nicht in euren Trenddaten seht, schon in das Ranking mit einfließen können.
Gemeldet wird uns zudem eine Transaktion immer dann, wenn sie abgeschlossen wurde, also das eBook auch tatsächlich bezahlt wurde. Wenn der Leser hier z.B. „Kauf auf Rechnung“ gewählt hat, können Kauf- und Bezahldatum voneinander abweichen. Der Shop rechnet die Transaktion dann ggf. schon in sein Ranking ein, während ihr den Verkauf erst einige Tage später in euren Trenddaten seht. Dies kann auch bei der Bezahlung mit einem Gutschein der Fall sein. Eine Besonderheit hinsichtlich Trenddaten und Verkaufsrang stellen auch Vorbesteller dar, aber dafür wird es kommende Woche einen eigenen Beitrag geben.

 

Wir haben eure Trenddaten, die Verkäufe, Statistiken und alle Rankings täglich im Blick und sehen durch unsere jahrelange Erfahrung und den regelmäßigen Austausch mit den Shops sofort, wenn etwas nicht stimmt. 🙂 Wenn euch aber etwas komisch vorkommt, meldet euch einfach bei uns, wir gehen dem dann auf den Grund.

Martina Raschke
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