Autorin des Monats: Mila Summers

Passend zum Urlaubsmonat August spielen die Bücher unserer Autor*in des Monats an den verschiedensten und schönsten Plätzen der Welt. Wenn Mila Summers gerade nicht selbst dort hinreisen kann, schreibt sie sich am liebsten mit ihren Liebesgeschichten an Orte, die zum Träumen und Verweilen einladen. Lest im Interview mehr über ihre Inspirationsquellen, ihre Schreibgewohnheiten und über die Bedeutsamkeit einer guten Recherche.


Wie lange brauchst du in der Regel, um ein Buch zu schreiben? Hast du beim Schreiben immer den gleichen Ablauf oder ist es von Buch zu Buch verschieden?

Ich versuche während des Schreibprozesses (nach Abschluss des Exposés) immer rund 3000 Wörter pro Tag zu schreiben. Das gelingt mir mal besser und dann wieder schlechter. Nach über vierzig Büchern sollte man meinen, ich wäre routiniert. Allerdings kommt es schon auch ab und an vor, dass mich die Charaktere und das Setting einer Geschichte so mitreißen, dass ich den Plot erst später schreibe und zunächst erstmal fühle, was mir die beiden zu erzählen haben.

 

Wie bekommst du die Ideen zu deinen Büchern? Hast du eine bestimmte Inspirationsquelle?

Ich reise für mein Leben gern und lese mich dann auch in die Geschichte der Orte ein. Dann spinnen sich ganz häufig schon die ersten Ideen in meinem Kopf zu losen Fäden zusammen. Manchmal werden sie zu ganzen Geschichten, manchmal lasse ich sie weiterziehen und widme mich einer anderen Idee.

 

Du hast viele Bücher, die im Ausland, wie in Cornwall oder Chicago, spielen. Welche Nachforschungen hast du über diese Orte betrieben, bevor du mit dem schreiben angefangen hast?

Heutzutage gibt es zum Glück viele Möglichkeiten, sich einen Ort greifbar zu machen. Sei es über das Internet, Videos etc. Aber das Liebste ist mir nach wie vor, wenn ich die Orte, an denen meine Geschichten spielen, besuchen kann. Das macht es auch für mich greifbarer.

 

Gibt es ein Buch, das dir besonders Spaß gemacht hat zu schreiben und wenn ja, warum?

Mein Roman „Küsse unter dem Mistelzweig“ war mein erster Weihnachtsroman. Ich bin der totale Weihnachtsfan und habe mich 2017 während der Schwangerschaft mit meinem Sohn in den heißen Sommermonaten mit dieser Geschichte selbst belohnt. Seither gibt es jedes Jahr einen Weihnachtsroman. Es ginge für mich schon nicht mehr ohne. 😉

 

In einigen deiner Bücher spielen Social-Media-Kanäle eine zentrale Rolle. Wie wichtig ist Social-Media für dich als Autorin?

Sehr wichtig. Allerdings sollte man diesen Bereich auch in Relationen sehen. Social Media ist gut und wichtig, um mit anderen KollegInnen in Kontakt zu bleiben, Fans zu erreichen und die neuesten Trends nicht zu verpassen. Allerdings muss ich daneben auch noch Bücher schreiben, einen kleinen Jack Russell-Welpen versorgen und für meine Familie da sein. Also Qualität vor Quantität. Zumindest versuche ich das 😉

 

Du bist ja schon lange Autorin. Hast du einen Tipp oder Ratschlag für Autor*innen, die gerade mit dem Schreiben anfangen?

Dranbleiben und das Buch zu Ende schreiben. Es ist das eine, eine gute Idee zu haben und etwas ganz anderes, diese Geschichte auch zu beenden. Außerdem sollte man gerade im SP-Bereich gewillt sein, sich zu informieren. Schreiben ist genauso ein Job wie Brötchen backen oder Häuser bauen. Ich muss meine Arbeit gut machen, wenn ich möchte, dass die LeserInnen und Leser meine Geschichten lesen wollen.

 

Warum hast du dich für tolino media entschieden?

Ich schätze die Möglichkeiten und das aufgeschlossene Team sehr. Egal, welche Fragen aufkommen, man hat immer einen kompetenten Mitarbeiter am anderen Ende der Leitung. Weiter so!

Weitere Informationen zur Autorin Mila Summers findet ihr auf Instagram, Facebook oder ihrer Website.

Unsere Autoren des Monats Juli: Emily Bold

Autorin des Monats: Emily Bold

Katrin Fleischmann

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