eBook Basics

Unser Konverter im Detail: So wandeln Sie Ihr Word-Dokument erfolgreich um

Im heutigen Teil unserer eBook Basics nutzen wir das Vorwissen zum Aufbau und Layout eines Epubs (Teil 1, Teil 2 & Teil 3) und sehen uns unseren Konverter genauer an, der beim Upload auf unserer Plattform aus einem Word-Dokument ein funktionierendes Epub generiert.

Unser Konverter ist für alle geeignet, die nicht die Zeit, das Geld oder das Wissen für eine manuelle eBook-Erstellung aufbringen möchten. Das Prinzip ist hierbei ganz einfach – Sie laden das Word-Dokument hoch und unsere Software kümmert sich um den Rest. Wie wir in den letzten Teilen der eBook Basics gelernt haben, sind beim Layout eines eBooks allerdings mehrere Besonderheiten zu beachten. Deshalb muss das Word-Dokument entsprechend vorbereitet werden, damit es die strukturellen Vorgaben eines eBooks erfüllt und von unserer Software erfolgreich umgewandelt werden kann.

Wofür ist unser Konverter geeignet?

Unsere Software kann am besten mit Manuskripten umgehen, die reinen Fließtext mit Kapitelüberschriften beinhalten. Bilder im Dokument sind auch möglich, dazu kommen wir in einem späteren Abschnitt des Artikels. Am besten funktioniert die Konvertierung daher mit

  • textlastigen Dateien, die in Word geschrieben worden sind
  • Manuskripten aus anderen Schreibprogrammen, wie z.B. Papyrus oder Scrivener, die Sie als Word-Datei exportiert haben. Nach einer kurzen Bearbeitung des exportierten Dokuments  kann das Manuskript erfolgreich hochgeladen werden. Die Anleitung hierzu finden Sie nachfolgend in diesem Artikel.

Die Konvertierung funktioniert nicht mit

  • Word-Dokumenten mit komplexem Printlayout, die aus einem Layoutprogramm wie Apple Pages, Quark Xpress oder Adobe InDesign exportiert worden oder aus einer druckfertigen PDF umgewandelt worden sind
  • Word-Dokumenten mit anderen Inhalten als normalem Fließtext oder Bildern. Beachten Sie dazu unseren untenstehenden Abschnitt zu nicht-unterstützten Elementen.

Das Nachbearbeiten eines Word-Dokuments aus einem der oben genannten Layoutprogramme für unseren Konverter ist so gut wie unmöglich, da in die Dokumenteigenschaften beim Export versteckte und mit einem eBook inkompatible Metadaten und Informationen geschrieben werden, die nicht mehr zu entfernen sind. Hier hilft nur, ein neues Word-Dokument zu erstellen und den reinen Manuskripttext aus der Ursprungsdatei (!), in der Sie das Buch geschrieben haben, in das neue Dokument zu kopieren.

Haben Sie Ihren Manuskripttext nun als Word-Dokument vorliegen, folgen Sie einfach unserer Formatierungsanleitung für Word-Dokumente. Wir zeigen Ihnen im folgenden Abschnitt, wie’s geht.

Das perfekte Manuskript für den Upload

Das perfekte Manuskript für die Konvertierung durch unsere Software besteht aus lediglich zwei Elementen: reinem Fließtext und den dazugehörigen Kapitelüberschriften. Beide Textbestandteile müssen in Word mit sogenannten Formatvorlagen ausgezeichnet werden. Formatvorlagen teilen unserem Konverter mit, wie das eBook strukturell aufgebaut ist. Ohne sie kann er nicht unterscheiden, wo das Buch beginnt und aufhört und in wie viele Kapitel es unterteilt ist. Fließtext muss stets die Formatvorlage Standard“ verwenden, (Kapitel-)Überschriften benötigen dagegen die Formatvorlage Überschrift 1“.

Das optimale Ausgangsmanuskript
So sollte Ihr Manuskript zu Beginn aussehen – es beginnt sofort mit einer Überschrift und enthält ausschließlich Fließtext. Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern.

Eine Formatvorlage gibt zum einen an, um was für eine Art von Text es sich handelt (Fließtext, Überschrift, Fußnote, etc.), zum anderen enthält sie bestimmte vorgefertigte Formatierungen wie Schriftfarben, Schriftgrößen, Kursivierungen, Fettungen, Unterstreichungen oder auch die Schriftart. Diese vorgefertigten Formatierungen spielen für die Konvertierung keine Rolle, weil unser Konverter alle Textelemente im Buch nach eigenen Vorgaben formatiert.

Formatvorlagen in Word
So sehen die Formatvorlagen am oberen Bildschirmrand in der Word Symbolleiste ausgeklappt aus. Die beiden eingerahmten Formatvorlagen sind diejenigen, die Sie für die Konvertierung in ein eBook benötigen. Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern.

Auf der Registerkarte „Start“ in Word finden Sie oben den Bereich „Formatvorlagen“. Wenn Sie auf das kleine nach unten zeigende Dreieck in der rechten unteren Ecke des Felds klicken, klappt die komplette Liste aller Formatvorlagen aus. Mit dem nebenstehenden Button „Formatvorlagen ändern“ können Sie verschiedene Listen mit vorgefertigten Formatvorlagen aufrufen. Für die Konvertierung ist es egal, welche dieser Listen Sie nutzen.

Ihr Word-Dokument muss zwingend mit einer Überschrift beginnen. Das kann eine Kapitelüberschrift sein oder auch der Name Ihres Buchs, sofern Sie keine Kapitel in Ihrem Buch haben. Ihr Dokument darf zudem eine Dateigröße von 15 MB nicht überschreiten.

Eine Titelseite, ein Inhaltsverzeichnis und ein Impressum sind nicht notwendig, da alle drei Elemente von unserem Konverter automatisch ergänzt werden. Das Impressum speist sich hierbei aus den Inhalten der beiden Felder Text Copyright“ und Bild Copyright“, die Sie beim Upload Ihres Buchs später noch ausfüllen werden. Das Inhaltsverzeichnis wird aus den Kapitelüberschriften erzeugt, die Titelseite aus dem Titel des Buchs und Ihrem Autorennamen.

So formatieren Sie Ihr Word-Dokument Schritt für Schritt

 

Das ganze Manuskript wird markiert
Erster Schritt: Das ganze Manuskript wird mit Strg+A markiert. Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern.

 

Erster Schritt: Markieren Sie mit der Tastenkombination Strg+A den gesamten Text in Ihrem Dokument und klicken Sie die Formatvorlage „Standard“ aus der Liste an. Somit haben wir dem gesamten Text nun bereits eine Formatvorlage zugewiesen und Word (sowie unserem Konverter) mitgeteilt, dass es sich um Fließtext handelt. Als nächstes kümmern wir uns um die Kapitelüberschriften.

Die Überschrift wird markiert
Zweiter Schritt: Die Überschrift wird markiert und ihr die Formatvorlage „Überschrift 1“ zugewiesen. Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern.

Zweiter Schritt: Markieren Sie die erste Überschrift ganz zu Beginn Ihres Manuskripts und wählen Sie die Formatvorlage „Überschrift 1“. Die Formatierung der Überschrift ändert sich entsprechend und Sie haben Word soeben mitgeteilt, dass an dieser Stelle ein Kapitel beginnt. Achten Sie beim Markieren darauf, keine leere Zeile über oder unter der Überschrift versehentlich mitzumarkieren.

Alle Überschriften wurden zugewiesen
Dritter Schritt: Alle Überschriften wurden zugewiesen. Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern.

Dritter Schritt: Wiederholen Sie den Vorgang im restlichen Dokument – markieren Sie eine Überschrift und weisen Sie ihr die Formatvorlage „Überschrift 1“ zu. So erhalten Sie ein einfaches, übersichtlich strukturiertes Manuskript, das von unserer Software problemlos konvertiert werden kann.

Vierter Schritt: Speichern Sie Ihr Dokument, indem Sie oben links auf „Datei“ und dann auf „Speichern unter“ klicken. Vergeben Sie einen Dateinamen ohne Sonderzeichen wie ?, %, $, §,“ etc., ohne Umlaute und ohne Punkte und speichern Sie die Datei entweder mit dem Dateityp *.doc oder *.docx.

Was ist bei Überschriften noch zu beachten?

  • Ein Inhaltsverzeichnis ist in einem eBook Pflicht, ansonsten wird die Datei von Lesegeräten als fehlerhaft erkannt. Unser Konverter erzeugt deshalb aus den Überschriften das interaktive Inhaltsverzeichnis, das der Leser auf seinem Lesegerät jederzeit im Buch einblenden kann. Ihr Manuskript darf deshalb auch kein Inhaltsverzeichnis beinhalten, da es von unserer Software beim Upload generiert und eingefügt wird. Haben Sie keine formatierten Überschriften in Ihrem Dokument, kann das Inhaltsverzeichnis nicht erzeugt werden und der Upload schlägt fehl. Wenn Ihr Manuskript keine Kapitel enthält, weil es sich z.B. um eine Kurzgeschichte handelt, so setzen Sie stattdessen den Titel Ihres Buchs ganz an den Anfang des Manuskripts und formatieren Sie diesen als „Überschrift 1“.
  • Unser Konverter kann nur mit Überschriften der obersten Ebene umgehen, d.h. Unterüberschriften (die mit den Formatvorlagen „Überschrift 2“ und „Überschrift 3“ gekennzeichnet sind) funktionieren nicht und werden wie normaler Fließtext behandelt. Bitte nutzen Sie für alle Überschriften in Ihrem Buch ausschließlich die Formatvorlage „Überschrift 1“.
Der Navigationsbereich in Word
Der Navigationsbereich in Word zeigt alle Kapitelüberschriften und mögliche leere Überschriftszeilen an. Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern.
  • Prüfen Sie Ihr Dokument auf leere Zeilen (Abstand zwischen zwei Absätzen), die versehentlich ebenfalls als „Überschrift 1“ und nicht als „Standard“ markiert worden sind. Das kann passieren, wenn Sie eine Überschrift entsprechend mit „Überschrift 1“ markiert und anschließend „Enter“ gedrückt haben, um eine Leerzeile zwischen Überschrift und Fließtext einzufügen, oder wenn Sie beim Markieren der Überschrift versehentlich noch eine leere Zeile darunter mit markiert haben. Nutzen Sie daher den Navigationsbereich in Word, um diese leeren Zeile zu finden und zu entfernen. Über die Registerkarte „Ansicht“ können Sie im Bereich „Anzeigen“ den Navigationsbereich aktivieren (alternativ nutzen Sie die Tastenkombination Strg+F). Daraufhin erscheint am Rand Ihres Dokuments ein Fenster, das alle Überschriften in Ihrem Dokument auflistet. Sollte eine leere Zeile als Überschrift formatiert sein, wird sie dort angezeigt. Klicken Sie im Navigationsfenster auf diese leere Zeile und der Cursor springt automatisch an die entsprechende Stelle in Ihrem Manuskript. Klicken Sie – ohne etwas Sonstiges im Dokument zu markieren oder auszuwählen – bei den Formatvorlagen auf „Standard“, um die leere Überschrift zu entfernen. Sie werden sehen, wie die leere Zeile auch aus dem Navigationsbereich verschwindet.
  • Die automatische Nummerierung in Word ist aktiv
    Die automatische Nummerierung in Word ist aktiv, wie am dunkelgrau hinterlegten Button zu sehen ist. Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern.

    Wenn Sie Ihre Überschriften nummerieren (z.B. „1. Kapitel“, „2. Kapitel“ etc.), so schaltet sich bei Word oftmals die automatische Nummerierung ein, sodass die Ziffern in der Überschrift kein normaler Fließtext mehr sind. Diese Nummerierung wird vom Konverter nicht erkannt und deshalb nicht übernommen. Wenn Word die Nummerierung selbstständig aktiviert, erkennen Sie dies daran, dass die entsprechende Schaltfläche auf der Registerkarte „Start“ aktiviert ist (siehe Screenshot), wenn sich der Cursor in der Überschriftszeile befindet. Schalten Sie die Nummerierung ab und geben Sie die Zahl noch einmal „von Hand“ ohne automatische Nummerierung ein.

  • Zwischen zwei Überschriften muss sich zwingend Fließtext befinden. Ansonsten sieht unser Konverter das Kapitel als „leer“ an und die Konvertierung schlägt fehl. Wenn Ihr Manuskript also z.B. aus drei großen Teilen besteht und Sie verwenden die Überschrift „Teil II“ und direkt danach die Überschrift „Kapitel 20“, so wird der Upload nicht funktionieren. Fassen Sie stattdessen beide Überschriften zu einer gemeinsamen Überschrift zusammen, z.B. zu „Teil II – Kapitel 20“.
  • Machen Sie in einer Überschrift keinen Absatz mit „Enter“. Dadurch entstehen zwei separate Überschriften nacheinander ohne Fließtext dazwischen und das Dokument kann – wie im vorherigen Punkt erläutert – nicht konvertiert werden.
  • Manche Lesegeräte haben Schwierigkeiten, sehr lange Manuskripte korrekt darzustellen. Das führt dazu, dass das Umblättern auf diesen Geräten sehr lange dauert oder das Gerät sogar abstürzt. Deshalb prüft unser Konverter bei der Umwandlung Ihres Manuskripts die Kapitellänge und trennt Ihr Manuskript im Hintergrund an jeder Überschrift in eine neue Datei auf, um eine einzige große Datei für das gesamte Buch zu vermeiden. Die Maximallänge für ein Kapitel liegt bei ca. 240 000 Zeichen (inklusive Leerzeichen). Verfügt Ihr Kapitel über eine noch höhere Zeichenzahl, so fügen Sie bitte eine weitere Überschrift in Ihr Kapitel ein, um das Kapitel zu teilen.

Einbetten von Bildern

Begriffserklärung:
DPI steht für Dots per Inch“ und beschreibt ursprünglich im Druck die Qualität eines Bildes. Es ist eine Maßeinheit, die aussagt, wie viele Tintenpunkte durchschnittlich auf ein Zoll (Inch) auf dem Papier gedruckt werden. So, wie Bilder am Bildschirm aus Pixeln zusammengesetzt werden, setzt ein Drucker sie auf dem Papier aus Tintenpunkten zusammen. Verteilt man dieselbe Zahl an Tintenpunkten auf eine größere Fläche, leidet die Druckqualität, weil dann mehr weißer Zwischenraum zwischen den Punkten entsteht. Der Ausdruck sieht dementsprechend blass und unscharf aus. DPI drückt also ein Verhältnis von Bildauflösung zu Druckqualität aus, woraus sich letztendlich die finale Bildgröße in Zentimetern errechnet. Ein Bild mit einer Pixelabmessung von 800×600 und einer Druckauflösung von 72 DPI entspricht einer Größe von 28,22 x 21,17 cm. Dasselbe Bild mit einer Druckauflösung von 144 DPI ist folglich mit 14,11 x 10,58 cm nur noch halb so groß, dafür aber doppelt so scharf.

Unser Konverter unterstützt Bilder, die Sie in Ihr Word-Dokument eingefügt haben. Damit das Bild bei der Konvertierung an der richtigen Stelle bleibt, klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste auf das Bild und wählen die Option „Mit Text in Zeile“. Die anderen verfügbaren Optionen können bei der Konvertierung nicht korrekt umgesetzt werden.

Nicht alle Arten von Bildern sind für ein eBook geeignet. Im zweiten Teil der eBook Basics haben wir deshalb besprochen, was für Bilder in einem eBook funktionieren und was zu beachten ist.

Word liest beim Einfügen eines Bildes dessen Auflösung und abgespeicherten DPI-Informationen aus und errechnet daraus die Bildabmessungen im Dokument. Wenn Ihr Bild – trotz entsprechender Auflösung – in Word zu klein erscheint, so nutzen Sie eine Bildbearbeitungssoftware wie Adobe Photoshop oder die kostenlosen Lösungen Gimp oder IrfanView, um das Bild zu bearbeiten und mit einer Auflösung von 72 DPI neu abzuspeichern, was die gängige Einstellung für die Anzeige von Bildern auf einem Bildschirm ist. Andernfalls werden Ihre Bilder auch im eBook sehr klein erscheinen. Für eBooks sind darüber hinaus Pixelauflösungen von ca. 800×600 (mit den erläuterten 72 DPI) in der Regel völlig ausreichend.

Teilweise unterstütze Elemente

  • Tabellen werden von unserem Konverter zwar umgesetzt, wir raten von der Verwendung von Tabellen in eBooks aber ab, da diese auf einem Lesegerät nicht gut vergrößert werden können und ggf. bei zu vielen Spalten in der Breite abgeschnitten werden, sodass nicht mehr alle Inhalte sichtbar sind.
  • Fußnoten werden von unserem Konverter am Ende des Kapitels eingefügt. Die hochgestellte Ziffer im Fließtext bleibt erhalten, sie verlinkt aber nicht auf die Fußnote.
  • Nummerierte Aufzählungen (auch mit mehreren Nummerierungsebenen) werden umgesetzt, aber nicht jeder E-Reader unterstützt die Anzeige verschiedener nummerierter Ebenen im eBook.
  • Aufzählungen mit Aufzählungszeichen werden korrekt umgewandelt, die Aufzählungssymbole werden dabei stets mit einem Bulletpoint • umgesetzt. Andere Aufzählungszeichen wie Pfeile, Rauten oder eigene Bilder werden entsprechend durch Bulletpoints ersetzt.

Nicht unterstütze Elemente

  • „Interaktive“ (sich selbst aktualisierende) Felder wie Inhaltsverzeichnisse oder Textfelder, eingebundene Videos oder Grafiken, die in Word selbst erstellt worden sind (z.B. Diagramme, Cliparts, WordArt, Formen, SmartArt)
  • Word-Dokumente mit Kopf- und Fußzeilen (dazu zählen auch Seitenzahlen). Wie wir in den vorherigen Teilen der eBook Basics gelernt haben, verfügt ein eBook über keine Stege und damit über keine Kopf- oder Fußzeile. Bitte löschen Sie etwaige Kopf- und Fußzeilen aus Ihrem Manuskript. Die Seitenzahlen Ihres Buchs werden vom jeweiligen Lesegerät oder der Leseapp automatisch berechnet und dürfen im Dokument deshalb nicht enthalten sein.
  • Manuskripte mit noch aktiven Änderungen, die im Modus Änderungen nachverfolgen“ eingefügt worden sind. Das passiert häufig, wenn Sie Ihr Manuskript jemand anderem (z.B. einem Lektor) zum Korrigieren geben und anschließend noch nicht alle vorgenommenen Korrekturen im Dokument akzeptiert oder abgelehnt haben.
  • Gruppierte Elemente; diese entstehen, wenn Sie mehrere Objekte (z.B. mehrere Grafiken) im Dokument auf einmal markieren und anschließend mit einem Rechtsklick und dem Befehl „Gruppieren“ zu einer Gruppe zusammenfassen. Gruppierte Elemente verhindern den Upload – je nach Elementtyp – entweder vollständig oder die einzelnen Bestandteile einer Gruppe werden im eBook untereinander platziert, sodass deren Anordnung sich möglicher Weise ändert.
  • Manuell gesetzte Seitenumbrüche oder Abschnittsumbrüche werden nicht berücksichtigt, da es im eBook keine „klassischen Seiten“ gibt. Da unser Konverter das Manuskript an jeder Kapitelüberschrift in eine neue Datei auftrennt, beginnt auf einem E-Reader jedes Kapitel automatisch auf einer „neuen Seite“.
  • Zeilennummerierungen führen zu einem Abbruch der Konvertierung

Was bedeuten mögliche Fehlermeldungen?

  • Epub konnte nicht generiert werden. Aus dem Original-Dokument konnten keine Kapitel ermittelt und extrahiert werden: Der Konverter kann keine Überschriften mit der Formatvorlage „Überschrift 1“ finden. Weisen Sie Ihren Überschriften diese Formatvorlage zu, um das Problem zu beheben.
  • Epub konnte nicht generiert werden. Ein oder mehrere Kapitel enthalten inkonsistente Daten (z.B. Inhalt, Nummer oder Titel des Kapitels fehlen): Es folgen entweder zwei mit „Überschrift 1“ formatierte Überschriften nacheinander ohne Fließtext dazwischen, oder es befindet sich eine leere Zeile im Dokument, die als „Überschrift 1“ formatiert worden ist. Nutzen Sie den Navigator mit Strg+F und die obigen Tipps, um die leeren Zeilen zu entfernen und vermeiden Sie zwei Überschriften ohne Inhalt nacheinander.
  • Epub konnte nicht generiert werden. Ein oder mehrere Kapitel sind zu groß (größer als 270 KB): Eines Ihrer Kapitel übersteigt die maximale Zeichenzahl von ca. 240 000 Zeichen inklusive Leerzeichen. Fügen Sie eine weitere Kapitelüberschrift ein, um das Kapitel zu teilen.
  • Die Datei ist leider zu groß: Ihr Manuskript übersteigt die maximal mögliche Dateigröße von 15MB. Verkleinern Sie die Bilder in Ihrem Manuskript, um unter 15MB zu landen.

Im nächsten Teil am 7.12. besprechen wir das Layout, das unser Konverter bei der Erstellung des eBooks verwendet.

Daniel Seebacher

Daniel Seebacher

Daniel Seebacher ist gelernter Buchhändler und studierter Buchwissenschaftler, was ihn direkt zu tolino media als Author Relations Manager geführt hat. Schon während seines Studiums beschäftigte er sich mit professioneller E-Book Herstellung in einem großen deutschen Ratgeberverlag. Privat liebt er es, Musik zu machen und mit Photoshop und verschiedenen 3D-Programmen virtuelle Welten zu kreieren.
Daniel Seebacher

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